D.I.Y. Zeig den Konsumzombies den Mittelfinger

26Mrz/100

Tutorial: XXL Grafitti

Grafitti in XXL? Mit nem Feuerlöscher kein Problem. Wo mensch die Zutaten hernimmt ist ja jeder selbst überlassen, ein Tip: Die DB führt in ihren Zügen Feuerlöscher mit, vielleicht kann mensch die ja einem Schaffner abkaufen.

Hier der Link: http://www.youtube.com/watch?v=IBRfo8LCGHg

Viel Spaß

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5Mrz/100

Containern

Eine kurze Einführung

Erwin Wagenhofers Film "We Feed the World" hinterlässt ein komisches Gefühl im Magen. So sieht mensch in den ersten Minuten dieser kritischen Dokumentation, was Kapitalismus eigentlich heisst: Ein LKW randvoll beladen mit Brot fährt durch die Straßen von Wien, eine ältere Frau beobachtet das Spektakel fassungslos, denn dieses Brot wird einfach weggeschmissen. In Wien wird jeden Tag soviel Brot weggeschmissen, wie in Graz (der zweitgrößten Stadt Österreichs)  jeden Tag verbraucht wird. Und das Brot ist nicht mal schlecht, übermäßig trocken oder verschimmelt! Es wurde einfach nur nicht gekauft. Warum auch? Wir leben in einem System, in dem wir alles verschwenden können, was wir auch wollen. Die Ursache darin, ist eine historische. Durch das voranschreiten der Industrialisierung und durch die immer größere Effizienz von Maschinen, erreichte der Kapitalismus irgendwann einen Punkt, wo eigentlich alle Grundbedürfnisse gedeckt waren. Geht ja nicht, dachten sich die Kapitalisten, und die Werbe-Branche explodierte, um neue Bedürfnisse zu schaffen. Aber weil die Menschen nunmal nie genug kaufen, wird überproduziert. Auf Halde. Nur damit die Maschinen nicht still stehen. Aber sind die Bedürfnisse wirklich nicht da?
Immerhin leiden weltweit 1 Milliarde Menschen hunger und viele Menschen leben auch in Deutschland unter dem "Existenzminimum", doch wen interessieren die schon? Die haben kein Geld, sind also ein unwichtiger Faktor für den Kapitalisten. Und genau an diesem Punkt kommen wir zum Containern.

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3Mrz/103

Sticker

Vorab möchten wir uns für unsere etwas lang geratene Pause entschuldigen, dieses Blog ist etwas aus dem  Fokus geraten, was sich nicht wirklich mit "Krawalltourismus" erklären lässt, immerhin verschlingt das nur ein oder zwei Tage pro Woche. Wir wollen uns deswegen Heute mit Stickern beschäftigen, und euch auch gleich noch 2 kleine Vorlagen mitgeben.

Warum Sticker?

Die Diskussion kommt immer wieder auf: Wie sinnvoll sind Sticker? Ist es nicht eigentlich eine Materialschlacht zwischen Links & Rechts, die Nicht-Eingeweihten sowieso kaum auffällt, geschweige denn, sie zum Umdenken bewegt?  Was zeichnet Sticker denn so aus, dass mensch in jeder Kleinstadt die Spuren von GenossInnen, oder eben Neonazis, entdeckt?  Wie Wirkungsvoll sind Sticker im Bereich "Propaganda"? Worauf kommts an?

1Feb/100

Freiräume schaffen

Wir stehen noch ganz am Anfang unseres Projektes "DIY", sodass wir sowohl eine thematische Ausrichtung als auch eine inhatliche Kontinuität erst noch finden müssen. Sicher sind wir aber in einem, wir glauben an eine Lebensphilosophie, antiautoritärer Prägung, mit starken emanzipatorischen Einflüssen. Wir betrachten uns also weder als eine Gruppe in einer Bewegung, noch als eine in einer Szene. Wir glauben an Freiheit und Selbstbestimmung, an Gleichheit und Solidarität. Und das verbindet uns. Linksradikal ist für uns nicht nur trockne Ideologie, sondern viel mehr ein Gefühl. Wir wollen trotzdem auch theoretisches Wissen bieten, um eben dieses Gefühl zu unterfüttern.

29Jan/100

Seed-Bombs selber machen

Guerilla Gardening

Eigentlich ist Guerilla Gardening eine Aktion, die dem "Reclaim the Streets"-Gedanken zugerechnet wird. Wie der Name schon sagt, geht es beim Guerilla Gardening darum, öffentlichen Raum zu bepflanzen, sei es eine nächtliche Hanf-Pflanzaktion vor der Polizeistation oder, wie zB. 1996 in London, während einer großen RTS-Aktion einfach Löcher in die Fahrbahn schlagen, und kleine Bäume und Pflanzen setzen. Natürlich hast du leider selten so eine günstige Umgebung für Guerilla Gardening. Meistens muss es schnell gehen, oftmals hast du nichtmal Zeit genug, die Pflanzen ordentlich einzugraben. Halb so schlimm, viele andere Gartenguerilla vor dir standen vor dem gleichen Problem. Eine kleine Kugel aus Ton, Kompost und ein paar Samen kann wunder bewirken. Unauffällig fallengelassen oder vom Fahrrad auf die Verkehrsinsel geworfen, wachsen beim nächsten Regen aus den kleinen Kugeln mit etwas Glück tolle neue Pflanzen.

24Jan/105

Veganismus

Das Leiden der Tiere

Schwein in Massentierhaltung

Schwein in Massentierhaltung

Als LinkeR strebt mensch die Befreiung des Menschen von Unterdrückung und Zwängen an, versucht Schmerz und Leid , durch ebendiese Zwänge, zu bekämpfen. Doch wenn mensch emanzipatorisch denkt, also zB die Unterdrückung der Frau verurteilt, und gleichzeitig mit einem zufriedenen Seufzen das blutige Steak auf dem Teller verputzt, ist er/sie inkonsequent. Genauso wenig wie wir Leiden oder Sterben möchten, möchten es die Tiere, auch wenn diese es noch schlechter artikulieren können.  Empfinden Tiere überhaupt Schmerz? Ja! Eine 2009 gemachte Studie(1), ergab, dass Tiere sehr wohl alle Kriterien für Schmerzempfinden erfüllen.
Wenn also sicher gestellt ist, dass Tiere Leiden und dies bewusst wahrnehmen wird schnell klar, dass die Haltung von "Nutztieren", welche grade in der industriellen Massentierhaltung massiv leiden, ein zu behebender Missstand ist, mal ganz abgesehen vom Schlachten, also dem vorsätzlichen Töten eines Lebewesen.

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21Jan/101

Transpi malen

Ein Transparent eignet sich nicht nur super, um auf Demonstrationen einen Block zu bilden, also die Bullen raus- und die Genossen in der Demo zu halten, sondern - man glaubt es kaum - eine Botschaft zu vermitteln. Durch Beschriftung/Bemalung eines größeren Stückes Stoff kann mensch also PassantInnen auf euer Anliegen hinweisen - gewitzt oder? Aber nicht nur auf Demonstrationen sind Transparente ne super nützliche Sache. An Autobahnbrücken, Gebäuden oder Mauern wecken sie die Aufmerksamkeit und das Interesse vieler Menschen und können, solange sie nicht von irgendwelchen Hampelmenschen in Uniform entfernt werden, ziemlich effektiv euer Anliegen vermitteln.

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